Der Heidelberger Generalmusikdirektor Elias Grandy genießt weltweit einen exzellenten Ruf als Dirigent. Zeugnis davon sind mehrere erfolgreiche Debuts in den vergangenen Spielzeiten bei Orchestern wie dem HR-Symphonieorchester, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo, der Minnesota Opera oder der Oper Frankfurt, die alle zu umgehenden Wiedereinladungen in dieser und den kommenden Spielzeiten führten. Neben seiner hervorragenden Arbeit mit den Musiker*innen wird immer wieder die außergewöhnliche energetische Präsenz seiner Aufführungen hervorgehoben.

In Heidelberg dirigiert Elias Grandy in dieser Saison in der Oper die Premieren von Britten‘s The Turn oft the Screw und Bellini’s I Capuleti e I Montecchi, in Zusammenarbeit mit Ivan Perez und dem Dance Theatre Heidelberg die Premiere von Stravinsky’s Le Sacre du printemps und in den Philharmonischen Konzerten ein Spektrum von Beethoven über Dvorak und Ravel bis hin zur diesjährigen Heidelberger Künstlerinnenpreisträgerin Lisa Streich.

Debuts führen ihn in 21/22 zur Staatskapelle Halle, dem Sinfonieorchester Wuppertal und dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, ausserdem kehrt er u.a. zurück ans Pult der Minnesota Opera, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und des Qatar Philharmonic Orchestras.

Eine besondere Verbindung besteht für Elias Grandy mit dem deutschen Bundesjugendorchester, das ihn im Sommer 2021 bereits zum zweiten Mal zu einer Arbeitsphase eingeladen hat.

In München geboren studierte Elias Grandy Dirigieren, Musiktheorie und Cello an den Musikhochschulen in München, Berlin und Basel. Er sammelte erste Berufserfahrungen als Cellist in Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Komischen Oper Berlin. 2012 wurde er 1. Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt, 2015 folgte der Durchbruch mit der Ernennung zum Generalmusikdirektor der Stadt Heidelberg und einem 2. Preis beim Internationalen Sir Georg Solti Wettbewerb Frankfurt.